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Unesco-Dekade

Newsletter Umweltschulen Nr. 78

vom 2.11.2017

Liebe Leserinnen und Leser,

in wenigen Tagen beginnt die 23. UN-Klimakonferenz in Bonn. Donald Trump hat unlängst den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzvertrag erklärt, und es zeichnet sich ab, dass Deutschland sein Ziel, bis 2020 40% der CO2-Emissionen einzusparen, nicht erreichen wird. – Wie gehen Sie damit um? Was macht das mit Ihrer eigenen Motivationslage? Und wie "behandeln" Sie das Thema Klimawandel/Klimaschutz im Unterricht - oder da, wo Sie eben beruflich aktiv sind?

In diesem Newsletter möchte ich Ihnen drei Aktionen vorstellen, die sich für das Engagement von unten - und gegen die ebenfalls denkbare Resignation - einsetzen. Ein Beitrag zum Thema Smartphones rundet den Newsletter ab. Ich hoffe, Sie finden hilfreiche Informationen für Ihre Arbeit!

Klimadetektive in der Schule - 3. Auflage

Das ganze große Klima-Thema in die Schule holen. Gemeinsam Energiefresser aufspüren, dem Papierverbrauch und der Pausenversorgung auf den Grund gehen. Ideen für eine umwelt- und klimagerechte Schule entwickeln und sie auch umsetzen. Und dabei Wissen bzw. Kompetenzen aus dem Fachunterricht vertiefen... - Das ist die Idee der Aktion "Klimadetektive in der Schule", welche sich an die Klassenstufen 5-10 richtet.

Bereits 2009 und 2011 gab es dazu eine gleichnamige Broschüre. Sie enthielt Arbeitsanleitungen und Praxisbeispiele aus Schulen sowie (als Dateien auf einer CD) Checklisten und weiterführende Materialien verschiedener renommierter Organisationen. Seit Ende 2015 war das Material vergriffen.

Nun ist endlich die 3. Auflage erhältlich! Im Vergleich zur 2. Auflage wurden einige Checks überarbeitet und gestrafft, neue Möglichkeiten der Datenerfassung sowie neue Beispiele aus Schulen aufgenommen und umweltpolitische Bezüge aktualisiert.

Die 3. Auflage wird von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. und dem Bundesverband Klimaschutz e.V. unterstützt. Das Alfred-Wegener Institut. Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Allianz Umweltstiftung, der BINE Informationsdienst (FIZ Karlsruhe GmbH, Büro Bonn), die co2online gemeinnützige GmbH und Germanwatch e.V. haben aktuelle Info- und Lehrmaterialien bereitgestellt. Herzlichen Dank an alle diese Partner!

Tilman Langner: Klimadetektive in der Schule – eine Handreichung – III. erweiterte Auflage 2017.
72 Seiten. Umweltbüro Nord e.V. Stralsund (Hrsg.). ISBN 978-3-00-057686-7. Preis: 10,00 € zuzüglich Versandkosten.

http://umweltschulen.de/broschueren/klimadetektive_in_der_schule.html

Deutscher Klimaschutzpreis der Allianz Umweltstiftung

Die 10. Runde des Schulwettbewerbs hat begonnen. Bis 8.12.2017 können sich Schülerteams ab der 7. Klassenstufe aller allgemeinbildenden und beruflichen Schulen Deutschlands mit ihren Klimaschutz-Projekten um die Auszeichnung bewerben. Den fünf besten Teams und ihren Schulen winken jeweils 10.000 Euro Preisgeld, zusätzlich locken 15 Anerkennungspreise von je 1.000 Euro. 

Weitere Informationwen:
https://umweltstiftung.allianz.de/aktuelles/news/2017/kp18-start/
https://umweltstiftung.allianz.de/projekte/umwelt-klimaschutz/klimapreis/quickinfo/

Junge ForscherInnen für den Klimaschutz gesucht!

Der WWF Deutschland und HEINZ-GLAS rufen zur Schülerakademie 2°Campus auf! Das Stipendienprogramm verbindet aktuelle Forschung mit Klimaschutz und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, gemeinsam mit WissenschaftlerInnen für eine klimafreundliche Zukunft zu forschen. Wie senken wir die Treibhausgase und bremsen den Klimawandel? - Für das Jahr 2018 werden Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren gesucht, die Spaß am Forschen haben und sich mit ihren Talenten für den Klimaschutz einsetzen möchten. Die Bewerbungsfrist läuft bis 3.12.2017.

Die Schülerakademie findet in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstferien statt, zumeist in Berlin bzw. in den Städten der jeweiligen Partneruniversitäten. Die Teilnahme ist (bis auf die Anreise) kostenfrei. Ausführliche Infos unter: www.2-grad-campus.de

Wie (un)fair kann ein Smartphone sein?

Die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e. V. führt noch bis Jahresende bundesweit das Projekt „Das Leben mit Smartphones – wie (un)fair kann ein Smartphone sein?“ durch.

Das Projekt beinhaltet die Durchführung von Workshops und mehrtägigen Projektblocks (2-4 Projekttage) in Haupt- und Realschulen sowie Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung und die Durchführung einer Tagung im November 2017 u. a. für interessierte Lehrkräfte.

Bei den Projekttagen, setzen sich SchülerInnen mit dem Produktlebenszyklus eines Smartphones auseinander - und machen sich so die Herausforderungen und Probleme der Smartphone-Produktion mit deren Auswirkungen in den Herstellerländern bewusst.

Im November wird in Berlin eine Tagung zu obengenanntem Thema stattfinden; nähere Informationen dazu sind aber auf der Website noch nicht vorhanden.

http://www.german-african-partnership.org/mitmachen/schule/faire-smartphones/

 

Trotz der aktuellen "Großwetterlage": Sonnige Grüße!

Tilman Langner

 

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Anregungen, Fragen, Abbestellung des Newsletters Umweltschulen: mailto:tl@umweltschulen.de