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Unesco-Dekade

Machen Sie Ihre Kommune zur Energiesparkommune!

Idee und Fakten

Schulen können nicht nur im eigenen Hause energisch Energie sparen. Sie können auch lokale Akteure – z.B. die Familien ihrer Schüler, kleine und mittlere Unternehmen sowie die Kommunalverwaltung – in ihre Entwicklung einbinden und so zu einer Keimzelle der Energierevolution auf lokaler Ebene werden.

Öffentlichkeitsarbeit für den KlimaschutzEGS Lokale Foren in Frankreich

Eine solche lokale Zusammenarbeit ist ein Geben und Nehmen. Einerseits können Schulen ihre Räumlichkeiten für Zusammenkünfte zur Verfügung stellen und ihre Kompetenzen bei der Organisation von Lernprozessen einbringen. Andererseits können sie Partner gewinnen, welche ihren
Schülern die Berufspraxis nahe bringen oder dabei helfen, gute Lösungen zur Verbesserung der
Energieeffizienz zu identifizieren und anzuwenden.

In diesem Sinne haben wir die am EGS-Projekt beteiligten Schulen dazu aufgerufen, Lokale Foren zu organisieren, gemeinsam mit lokalen Partnern Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu erarbeiten und die besten Maßnahmen umzusetzen. Wir haben dafür eine Methodik erarbeitet, die sich an der Lokalen Agenda 21 und am Umweltmanagement orientiert.

Lokale Foren

Ein Lokales Forum ist ein strukturierter Diskussionsprozess, der auf wirksame Veränderungen zielt. Dabei werden

Diskussion zur EnergieeffizienzPrioritätenbildung zu Maßnahmen im Lokalen Forum für Energieeffizienz

In den zehn am EGS-Projekt beteiligten Ländern haben jeweils Lokale Foren stattgefunden.

Lokale Foren in Frankreich...

In Frankreich wurden die Lokalen Foren vom EGS-Partner Agence Régionale de l’Environnement de Haute-Normandie (AREHN) organisiert. Sie fanden in der Oberschule „Les Fontenelles“ in Louviers statt. Jedes Forum war einem bestimmten Thema gewidmet, um so binnen einer Veranstaltung die jeweiligen Probleme, Ziele und Optionen zu bestimmen.

Verschiedene Ansprechpartner (interessierte Menschen, die Umweltbehörde, die lokale Energiebehörde, Eltern, Schüler, Lehrer, die Schulverwaltung und Amtsträger) haben teilgenommen, und Diskussionen über mögliche Projekte konnten initiiert werden. Dank des großen Engagements der Oberschule „Les Fontenelles“ und der Teilnahme von Mitarbeitern der Schule waren die Foren erfolgreich.

Jedes Forum mobilisierte mehr als 15 Teilnehmer. Viele mit der Thematik befasste Menschen nahmen teil, aber es war schwer, die lokale Verwaltung für eine Mitwirkung zu gewinnen. 10 konkrete Aktionen wurden vorgeschlagen.

Kontakt

EGS Lokale Foren in Portugal...in Portugal...

Das Forum „Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ wurde vom Centre of Entrepreneurial Intiatives Beira Aguieira (IEBA) organisiert. Das Forum hatte drei Teile: Seminar, Diskussion und Fotoausstellung. Das Seminar wurde in zwei Sitzungen unterteilt:

  1. Nationale Energieeffizienzpolitik: Warum spielen die erneuerbaren Energien eine so große Rolle?
  2. Mortágua – der Weg der erneuerbaren Energien: Wasserkraft, Biomasse, Windkraft, Geothermie,
    Solarenergie.

207 Schüler, 25 Lehrer und 10 Techniker sowie andere Interessenten nahmen an dem Forum teil.

Kontakt:

IEBA Centre of Entrepreneurial Intiatives Beira Aguieira - PT - www.ieba.org.pt/

...und in Stralsund

In der Hansestadt Stralsund wurde 2010 ein kommunales Klimaschutzkonzept erarbeitet. Die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sollte darin eine tragende Säule darstellen. Um Schulen in die Erarbeitung einzubeziehen, wurden im Frühjahr 2010 zwei Lokale Foren veranstaltet. Die Beteiligung war gering, aber es wurde sehr konstruktiv und ergebnisorientiert diskutiert, und mehrere Klimaschutzmaßnahmen für Schulen konnten erarbeitet werden. Diese Maßnahmen wurden anschließend im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Klimarats der Hansestadt Stralsund weiter diskutiert, und sie sind letztlich in das Klimaschutzkonzept für die Hansestadt Stralsund eingeflossen.

Sobald das Klimaschutzkonzept vom Auftraggeber freigegeben ist, werden hier Details veröffentlicht.

Kontakt: Umweltbüro Nord e.V.

Ideen für Energieprojekte

In den Lokalen Foren wurden u.a. folgende Ideen für Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz in Schulen und Kommunen entwickelt:

Entsprechend der vom EGS-Projekt vorgelegten Methodik wurden nachfolgend die besten und aussichtsreichsten Ideen ausgewählt und in Machbarkeitsstudien weiter ausgearbeitet. Einige erste Projekte konnten noch während des EGS-Projekts umgesetzt werden; andere werden künftig realisiert.

Mehr lesen...

Unter www.egs-project.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=131&Itemid=146 stellen wir Ihnen Methodik und Ergebnisse vor. Wenn Sie in Ihrer Kommune Lokale Foren durchführen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, damit wir Erfahrungen austauschen und so voneinander profitieren können!

Öffentlichkeitsarbeit zu Energieeffizienz und Klimaschutz in der Kommune

Ein wesentliches Anliegen des EGS-Projekts bestand darin, die Öffentichkeit über Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen zu informieren und für die Energierevolution zu begeistern. Einige Beispiele aus Stralsund vom Umweltbüro Nord e.V. sollen das illustrieren:

Schlussfolgerungen

Viele Menschen machen sich Gedanken und Sorgen darüber, wie wir in Zukunft Energie gewinnen und nutzen werden. Wenn man mit den betroffenen Menschen spricht, kann man auf viele gute Ideen für eine sichere, umweltfreundliche und gerechte Energiewirtschaft stoßen. Warum kommt dennoch die Energierevolution nur so langsam voran?

Das liegt sicher einerseits daran, dass die überkommene fossile Energiewirtschaft ihre Profiteure hat, welche die ihren Interessen dienlichen Strukturen und Machtverhältnisse mit aller Kraft verteidigen.

Es liegt aber auch daran, dass oftmals mit dem wertvollen Schatz, den die Ideen der Menschen darstellen, nicht sorgsam genug umgegangen wird. Genau hier hat das EGS-Projekt angesetzt.
Mit der EGS-Methodik können Menschen und Organisationen vor Ort in die Energierevolution einbezogen und Ideen bis zu praxisreifen Projekten weiterentwickelt werden.

Tatfreudige Menschen mögen den Eindruck gewinnen, dass solche Schritte langwierig und zeitraubend sind. Aber gut gemeinte, jedoch schlecht umgesetzte Projekte rauben noch viel mehr Zeit und Kräfte, und das kann mit der EGS-Methodik vermieden werden.

Wir wünschen uns eine breite Anwendung der EGS-Methodik für Lokale Foren und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen eine zukunftsfähige Energiewirtschaft zu gestalten!

Nutzen Sie die Materialien, die wir auf unserer Website www.egs-project.eu/ veröffentlicht haben oder sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben!

 

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Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Webseite liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Europäischen Union wieder. Weder die EACI noch die Europäische Kommission übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen.

Diese Seite wurde durch das Umweltbüro Nord e.V. publiziert, welches offizieller Partner im Projekt EGS ist. EGS-Website: www.egs-project.eu/